PHA vs. AHA: Unterschiede und welches Peeling für dich das richtige ist
By Typology Paris | Published: 2026-07-17
Category: Branchennews
Verwirrt zwischen PHA- und AHA-Peelings? Erfahren Sie die wichtigsten Unterschiede, Vorteile und wie Sie das richtige sanfte chemische Peeling für Ihren Hauttyp mit Typology Paris auswählen.
Peeling ist ein Eckpfeiler jeder effektiven Hautpflegeroutine, aber bei der Vielzahl der auf dem Markt erhältlichen Säuren kann man schnell den Überblick verlieren. Zwei der beliebtesten Kategorien – AHAs (Alpha-Hydroxysäuren) und PHAs (Poly-Hydroxysäuren) – werden oft gemeinsam genannt, bieten jedoch unterschiedliche Vorteile und eignen sich für verschiedene Hautbedürfnisse. Den Unterschied zwischen PHA und AHA zu verstehen, hilft Ihnen, das richtige Peeling für eine strahlende, gesunde Haut ohne Reizungen zu wählen.
Während AHAs seit Jahrzehnten die erste Wahl sind, gewinnen PHAs als sanftere Alternative zunehmend an Beliebtheit. Beide wirken, indem sie die Bindungen zwischen abgestorbenen Hautzellen auflösen, unterscheiden sich jedoch erheblich in ihrer Molekülgröße, Eindringtiefe und Eignung für empfindliche Haut. In diesem Leitfaden erklären wir, was sie voneinander unterscheidet, wie man sie anwendet und welche Typology Paris Produkte Ihnen zu einem strahlenden Teint verhelfen können.
Was sind AHAs?
AHAs sind wasserlösliche Säuren, die aus natürlichen Quellen wie Früchten, Milch und Zuckerrohr gewonnen werden. Häufige Beispiele sind Glykolsäure, Milchsäure und Mandelsäure. Sie wirken, indem sie den „Klebstoff" auflösen, der abgestorbene Hautzellen an der Oberfläche hält, die Zellerneuerung fördern und darunter liegende, frischere und glattere Haut zum Vorschein bringen. AHAs sind besonders wirksam gegen Mattheit, feine Linien, ungleichmäßige Textur und Hyperpigmentierung.
Da AHAs kleine Molekülstrukturen haben, dringen sie tiefer in die Haut ein. Das macht sie sehr effektiv, erhöht aber auch das Potenzial für Reizungen, insbesondere bei empfindlicher oder reaktiver Haut. Glykolsäure, das kleinste AHA, kann bei zu häufiger Anwendung oder zu hohen Konzentrationen ein Stechen oder Rötungen verursachen. Aus diesem Grund eignen sich AHAs am besten für normale, Mischhaut oder fettige Hauttypen, die ein stärkeres Peeling vertragen.
- Häufige AHAs: Glykolsäure, Milchsäure, Mandelsäure
- Am besten geeignet für: Mattheit, feine Linien, ungleichmäßigen Teint, Hyperpigmentierung
- Achtung: Kann bei empfindlicher Haut Reizungen verursachen; immer Sonnenschutz verwenden
Was sind PHAs?
PHAs sind eine neuere Generation chemischer Peelings, die eine ähnliche Struktur wie AHAs, aber größere Moleküle aufweisen. Das häufigste PHA ist Gluconolacton, gefolgt von Lactobionsäure. Aufgrund ihrer größeren Moleküle dringen PHAs nicht so tief in die Haut ein, was sie viel sanfter macht und das Risiko von Reizungen verringert. Sie haben zudem feuchtigkeitsspendende Eigenschaften, ziehen also Feuchtigkeit an – ein Bonus für trockene oder dehydrierte Haut.
PHAs sind ideal für empfindliche Haut, Rosacea, zu Ekzemen neigende Haut und sogar für Haut nach Behandlungen. Sie bieten die gleichen peelenden und aufhellenden Vorteile wie AHAs, jedoch mit einem viel geringeren Risiko für Stechen oder Rötungen. Darüber hinaus haben PHAs antioxidative Eigenschaften, die die Haut vor Umweltschäden schützen können. Für Anfänger im chemischen Peeling oder bei reaktiver Haut sind PHAs ein hervorragender Einstieg.
- Häufige PHAs: Gluconolacton, Lactobionsäure
- Am besten geeignet für: empfindliche, trockene, zu Rosacea neigende Haut oder Haut nach Behandlungen
- Bonus: feuchtigkeitsspendende und antioxidative Eigenschaften
PHA vs AHA: Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick
Um Ihnen bei der Entscheidung zu helfen, welches Peeling zu Ihrer Routine passt, finden Sie hier einen schnellen Vergleich von PHA und AHA basierend auf Molekülgröße, Eindringtiefe, Reizungspotenzial und besten Anwendungen.
- Molekülgröße: AHAs sind klein (tiefe Penetration); PHAs sind groß (oberflächliche Penetration)
- Reizungsrisiko: AHAs sind höher; PHAs sind niedriger, daher für empfindliche Haut geeignet
- Feuchtigkeit: PHAs bieten feuchtigkeitsspendende Vorteile; AHAs können die Haut bei übermäßiger Anwendung austrocknen
- Am besten geeignet für: AHAs zielen auf feine Linien, Pigmentierung und Textur; PHAs peelen sanft, während sie beruhigen und mit Feuchtigkeit versorgen
- Sonnenempfindlichkeit: Beide erhöhen die Lichtempfindlichkeit, daher ist täglicher Lichtschutzfaktor unerlässlich
Wie wählt man das richtige Peeling für seinen Hauttyp?
Wenn Sie fettige oder Mischhaut haben und sichtbare Zeichen der Hautalterung oder Hyperpigmentierung bekämpfen möchten, kann ein AHA wie Glykol- oder Milchsäure spürbare Ergebnisse liefern. Beginnen Sie mit einer niedrigeren Konzentration (5-10 %) und verwenden Sie es 2-3 Mal pro Woche, um eine Toleranz aufzubauen. Für einen sanften Einstieg eignet sich ein Produkt wie das Gel Nettoyant Visage Exfoliant — PHA 5% + Aloe vera, das mildes Peeling mit beruhigender Aloe kombiniert.

Für trockene, empfindliche oder reaktive Haut sind PHAs Ihr bester Freund. Sie peelen, ohne die Hautbarriere zu schädigen, und spenden Feuchtigkeit. Wenn Sie nach einem Produkt mit mehreren Vorteilen suchen, hilft das Sérum Réparateur Bi-Phase — Complexe NMF 3% + Squalane, die Hautbarriere zu reparieren und gleichzeitig sanft zu hydratisieren – perfekt in Kombination mit einem PHA-Peeling. Testen Sie neue Säuren immer zuerst an einer kleinen Hautstelle und führen Sie sie langsam in Ihre Routine ein.

- Beginnen Sie mit 1-2 Mal pro Woche und steigern Sie die Häufigkeit nach Verträglichkeit
- Kombinieren Sie AHAs und PHAs niemals in derselben Routine, es sei denn, es handelt sich um ein formuliertes Produkt
- Tragen Sie immer eine Feuchtigkeitscreme und einen Breitband-Sonnenschutz auf
Kann man sowohl AHA als auch PHA in seiner Routine verwenden?
Ja, aber mit Vorsicht. Da beide chemische Peelings sind, kann die gemeinsame Anwendung in hohen Konzentrationen die Haut übermäßig peelen, was zu Rötungen, Schuppung und einer geschädigten Barriere führt. Einige Produkte kombinieren jedoch niedrige Prozentsätze beider für einen ausgewogenen Effekt. Alternativ können Sie die Nächte abwechseln: Verwenden Sie eine Nacht ein AHA und die nächste ein PHA, oder verwenden Sie PHA häufiger und reservieren Sie AHA für ein- oder zweimal pro Woche.
Wenn Sie eine widerstandsfähige Haut haben und die Ergebnisse maximieren möchten, sollten Sie einen abgestuften Ansatz in Betracht ziehen. Verwenden Sie zum Beispiel täglich einen PHA-basierten Reiniger oder ein PHA-Tonic und tragen Sie ein paar Nächte pro Woche ein AHA-Serum auf. Hören Sie immer auf Ihre Haut – wenn sie sich spannt oder gereizt aussieht, reduzieren Sie die Anwendung. Denken Sie daran: Sanftes Peeling ist auf lange Sicht effektiver als aggressives Über-Peeling.
- Abwechselnde Tage: AHA 2-3x/Woche, PHA bei empfindlicher Haut bis zu täglich
- Verwenden Sie eine Feuchtigkeitscreme mit barriere-reparierenden Inhaltsstoffen wie Squalan oder Ceramiden
- Setzen Sie die Anwendung aus, wenn Sie Stechen, Schuppung oder vermehrte Unreinheiten bemerken
Egal, ob Sie sich für ein AHA für tiefere Erneuerung oder ein PHA für sanftes, feuchtigkeitsspendendes Peeling entscheiden, der Schlüssel liegt darin, die Säure an die Bedürfnisse und Verträglichkeit Ihrer Haut anzupassen. Beginnen Sie langsam, verwenden Sie täglich Sonnenschutz und lassen Sie sich von Ihrer Haut leiten. Für einen sanften und dennoch effektiven Einstieg in das chemische Peeling entdecken Sie das Gel Nettoyant Visage Exfoliant — PHA 5% + Aloe vera und erfahren Sie, wie Typology Paris Ihnen mit Sorgfalt zu einem glatteren, strahlenderen Teint verhelfen kann.



